Fördern und Fordern
Förderunterricht im Regelunterricht
Der Übergang von der Grundschule auf das Gymnasium bringt besondere Herausforderungen mit sich. Häufig sind die Schüler:innen in der 5. Klasse auf sehr unterschiedlichen Lernniveaus.
Mit unserem Förderkonzept möchten wir unsere Schüler:innen in den Schuljahrgängen 5 und 6 in den Kernfächern Deutsch, Englisch und Mathematik besonders unterstützen, um Defizite aufzuarbeiten oder aber Stärken zu fördern und zu vertiefen. Unser Förderkonzept stellt die Förderung während des Regelunterrichts in den Mittelpunkt. Zusätzlich zur Fachlehrerin bzw. dem Fachlehrer kommt für 45 Minuten regelmäßig eine weitere Fachlehrkraft in den Unterrichten, um in dieser Unterrichtsphase eine größere persönliche Zuwendung zu gewährleisten und den unterschiedlichen Fähigkeiten und Bedürfnissen der Schüler:innen u.a. durch binnendifferenzierende Aufgabenstellungen und Übungen, individuellen Hilfestellungen und weiterführenden Aufgaben in besonderem Maße Rechnung tragen zu können.
Angestrebt wird dabei im 5. Jahrgang eine Förderung in den Kernfächern Englisch, Deutsch und Mathematik sowie im 6. Jahrgang zusätzlich in den zweiten Fremdsprachen, um den Schüler:innen einen guten Start in die neue Sprache zu ermöglichen.
Kepler Power Camp
Rund 10 % der JKG-Schüler:innen besuchen jedes Jahr zumindest für eine Woche in den Ferien ihre Schule, Schule wird hier als Unterstützer beim individuellen Lernen begriffen. Diesen Charakter spürt man in und nach den Osterferien, alle an der Schule profitieren davon! Der überwiegende Anteil der Schüler:innen besucht Fördermaßnahmen, um Inhalte nachzuholen, sich auf künftige Themen vorzubereiten und um schlicht die Noten zu verbessern. Diese Aktivität und Initiative wird von der Schule honoriert, eine Teilnahmebescheinigung wandert direkt nach Hause und eine geht in die Schüler:innenakte, selbstredend als positiver Beleg. Einige Schüler:innen wählen aber auch Fordermaßnahmen, die sogenannten Begabtencamps, weil sie Spaß und Interesse an einer vertieften Auseinandersetzung mit produktorientierten Workshops haben. In der ersten Osterferienwoche stehen hier die Klassiker: Deutsch, Mathe, Englisch und Naturwissenschaften zur Wahl und bieten einige wenige interessante Kurse an, die stets ein Produkt im Fokus haben. Eine Teilnahme bei Begabtenkursen wird sogar im Zeugnis lobend erwähnt.
