Nach mittlerweile Jahren(!) der Vorfreude konnten wir - die Lateinkurse des zehnten, elften und zwölften Jahrgangs - endlich die Romfahrt antreten.
Unsere Reise begann am 11.04. in Hannover, von wo aus wir den Zug nach München nahmen. Von dort aus ging es mit dem Nachtzug auf schnellstem Weg nach Rom! Nach einer 21-stündiger Fahrt kamen wir, manche mit mehr Schlaf, manche mit weniger, am mit Menschen überfüllten Termini in Rom an. Obwohl die Uhr erst 10 Uhr morgens anzeigte, war es schon ziemlich warm, weswegen wir dann alle ein wenig verschwitzt im Hotel ankamen. (Im Vergleich dazu waren es nur 6 Grad zu Hause in Garbsen.) Von dort aus nutzten wir gleich die Zeit, um Rom in Kleingruppen zu erkunden. Danach trafen wir uns alle gemeinsam an und auf der Spanischen Treppe und ließen uns im Anschluss in einem kleinen italienischen Lokal das ursprünglichste Essen Italiens schmecken: Pizza und Pasta!
Am nächsten Tag ging es ausgeruht und gestärkt von einem einladenden Frühstücksbuffet quer durch Rom zum Forum Romanum und Kolosseum. Beide antiken Denkmäler waren sehr beeindruckend und luden in eine Zeit der Gladiatorenspiele, Götter und einer Hochkultur ein. Gerade das Kolosseum, welches man sich viel kleiner vorgestellt hatte, beeindruckte uns sehr.
Den restlichen Tag verbrachten wir mit der Besichtigung ‚kleinerer‘ Sehenswürdigkeiten wie dem spektakulären Trevibrunnen, dem Pantheon, also das Gebäude mit dem großen Loch im Dach und der Piazza Navona, im leichten Nieselregen. Natürlich gab es auch – trotz des Wetters - zwischendurch immer Zeit für ein leckeres italienisches Eis.
Am Freitag besuchten wir den Vatikan. Nach einer langen Warteschlange und einer ausführlichen Sicherheitskontrolle wie beim Flughafen durften wir endlich in das Vantikanische Museum. Dort bestaunten wir viele Statuen und Büsten von Wesen aus der römischen Mythologie. Von dort aus trug uns die Menschenmenge durch den prachtvoll verzierten Vatikan zu der berühmten Sixtinischen Kapelle. Nach diesem Erlebnis teilte sich unsere Lateingruppe: Die einen stellten sich an der extrem langen Warteschlange zum Petersdom an und wurden vom wunderschönen Ausblick über ganz Rom belohnt. Die anderen spazierten nicht so ganz hoch zur Engelsburg.
Auch diesen Tag ließen wir mit einem gemeinsamen italienischen Essen ausklingen...
... und schon war auch der Tag der Abreise gekommen: Früh am Morgen hieß es Koffer packen, raus aus dem Hotel und noch die restliche Zeit nutzen. Also machten wir uns auf den Weg zum Kapitol. Danach beschlossen wir die verbleibende Zeit in Kleingruppen zu nutzen, um uns schweren Herzens von Rom zu verabschieden.
Um 19 Uhr stiegen wir dann in den Zug, um nach Hause zu fahren. Doch auch diese Zugfahrt war ein Erlebnis für sich und irgendwann nach zahlreichen technischen Problemen, einer Polizeidurchsuchung und nachdem wir an einen falschen Zug gekoppelt wurden, kamen wir dann mit fünf Stunden Verspätung endlich in Hannover an.
Und schon war die Zeit vorbei, die Zeit, auf die man schon solange gewartet hatte. Aber diese Zeit war voller Ereignissen und schöner Momente, die ein Leben lang bleiben und die man nicht vergisst.
(verfasst von Pia Möller)





