Das amerikanische High School Leben ist der Traum vieler Schüler*innen. Diesen durften wir, insgesamt 15 Schüler*innen der Jahrgänge 10-12 in Begleitung von Frau Hobein und Herrn Schaub erleben. Am 21. September ging es für uns vom Hannover Airport los. Nach kurzem Zwischenstopp in Amsterdam erreichten wir endlich Detroit (im Bundesstaat Michigan), wurden dort herzlich von unseren Gastfamilien empfangen und machten uns von dort aus auf den Weg nach Walled Lake, wo wir fortan zwei Wochen lang das amerikanische Leben kennenlernen durften.
Dazu gehörte z.B. der Besuch eines typischen Apple Orchards, wo es neben frischen Äpfeln auch diverse Cider und frische Donuts gab. Außerdem haben viele mit ihrer Gastfamilie die in Amerika schon sehr populäre Trendsportart pickle ball ausprobiert – eine Mischung aus Tischtennis, Badminton und Tennis. Auch Ausflüge an die zahlreichen Seen Michigans und Besuche von Sportevents in Detroit standen am Nachmittag oder Wochenende auf dem Programm.
In der Schule durften wir für uns Deutsche eher ungewöhnliche Fächer, wie z.B. Gewichtheben, Fotografie oder Astronomie, ausprobieren. Zusätzlich erlebten wir auch die „spirit week“. In dieser haben sich die Schüler*innen eine Woche lang nach einem bestimmten Motto wie z.B. Disney, Pink und Maize Craze (Schulfarben) angezogen. Außerdem fand eine Schulolympiade statt, bei welcher die verschiedenen Jahrgänge eine Woche lang gegeneinander antraten. Am letzten Schultag der Woche fand am Abend das Homecoming Game statt, bei welchem die Cheerleader, die Blaskapelle und sonstige Artisten der Schule ihre Auftritte vor großem Publikum vorführten. Zusätzlich fand davor eine Parade statt, bei der alle Clubs mit geschmückten Autos durch die Nachbarschaft gefahren sind und Süßigkeiten verteilt haben (ähnlich wie bei uns an Karneval). Am Abend wurden dann die Homecoming Queen und der King gekürt und Football gespielt. Natürlich waren alle Schüler*innen auf den Tribünen in den Schulfarben Blau/Gold gekleidet. Am Wochenende kam das Erlebnis American High School wie im Film an seinen Höhepunkt als wir zum Homecoming Ball gehen durften.
Ein Aspekt der uns Deutschen an der Schule besonders gefallen hat, war die Vielfalt an Fächern und die Möglichkeit diese nach eigenen Interessen und Stärken zu wählen.
Als die zwei Wochen vorbei waren ging es für uns in die „Stadt die niemals schläft“, New York City. Dort sahen wir uns viele Sehenswürdigkeiten, wie z.B. die Freiheitsstatue, die Brooklyn Bridge und das Empire State Building, an. Zum traditionellen NYC-Erlebnis gehörte natürlich auch das Fast Food und Pizza essen am Times Square. Wir besuchten außerdem das sehr bewegende 9/11 Memorial und das Museum of Modern Arts, wo unter anderem auch das berühmte Gemälde „Sternennacht“ von Van Gogh ausgestellt. Zum Abschluss bestaunten wir auf der Aussichtsplattform „One Vanderbilt“ New York City bei Nacht.
Unsere letzten Tage verbrachten wir in der Hauptstadt Washington DC. Dort sahen wir das Weiße Haus von außen und erhielten eine Führung durch das Capitol. Anschließend durften wir uns zwischen dem Naturkundemuseum und dem Nationalen Museum für Afrikanisch-Amerikanischer Geschichte und Kultur entscheiden. Am letzten Tag haben wir uns noch den „change of guards“ am Arlington Friedhof angesehen und uns mit der geschichtlichen Bedeutung dieses Nationalfriedhofs auseinandergesetzt, auf dem beispielsweise auch John F. Kennedy beigesetzt wurde.
Am 13. Oktober ging es für uns zurück nach Hannover und auch wenn die Zeit in Amerika unfassbar schön und die Erfahrungen einzigartig waren, freuten sich alle auf das Wiedersehen mit ihren Familien.




