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beschlossen auf der Gesamtkonferenz vom 09. 12. 2009
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| Das Schulprogramm folgt dem Leitbild:
(Durch Anklicken der (x) gelangen Sie zu ergänzenden Texten in der Ursprungsversion) |
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| Leitbild
1. Wir fördern den Erwerb von Können, Wissen und Werten als Grundlage eines selbstbestimmten Lebens. (x) 2. Wir fördern ein aktives, selbstständiges und kooperatives Lernen. (x) 3. Jeder Einzelne ist verantwortlich für das Gelingen von Unterricht, Projekten, Veranstaltungen und Fahrten. (x) 4. Wir fördern einen ehrlichen, wertschätzenden und toleranten Umgang miteinander. (x) 5. Wir legen Wert auf Gesprächsbereitschaft und offene Kommunikation. (x)
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| 1. Leitsatz:
Wir fördern den Erwerb von Können, Wissen und Werten als Grundlage eines selbstbestimmten Lebens. Im Mittelpunkt der Schule steht der Unterricht, der den Schülerinnen
und Schülern eine entscheidende Grundlage für ihre personalen,
fachlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen bietet. Das Lernen findet
aber auch an außerschulischen Lernorten, in Projekten und Arbeitsgemeinschaften
statt.
Guter Unterricht Aufgabe der Lehrkräfte ist es, guten Unterricht zu erteilen.
Die Schüler können in ihrer Schullaufbahn verschiedene unterrichtliche Schwerpunkte wählen:
Wenn in den Jg. 5 – 9 Unterricht vertreten wird, wird in der Regel Fachunterricht
erteilt. Die Fachlehrerinnen und Fachlehrer sorgen in vorhersehbaren Fällen
für Aufgaben, die die Schülerinnen und Schüler in den Vertretungsstunden
bearbeiten. Dazu haben die Fachgruppen für alle Fächer und Jahrgänge
Vorschläge für Vertretungsunterricht erstellt, die in Ordnern
im Lehrerzimmer abgeheftet sind und von den Vertretungslehrerinnen und
-lehrer genutzt werden.
Unterricht an außerschulischen Lernorten (Museen, Landtag, Betriebsbesichtigungen etc.) In vielen Fächern, insbesondere in den naturwissenschaftlichen,
gesellschafts-wissenschaftlichen sowie in den musisch-künstlerischen,
spielt der Unterricht an außerschulischen Lernorten eine wichtige
Rolle. Hier lernen die Schüler den Praxisbezug der Fächer kennen.
Arbeitsgemeinschaften Auch in den Arbeitsgemeinschaften steht der Praxisbezug im Vordergrund. Hier wird mit Kopf, Herz und Hand gelernt. Die Schüler können Arbeitsgemeinschaften aus dem Ganztagsangebot der Schule auswählen:
Wettbewerbe und die Teilnahme an außerschulischen Prüfungen stellen eine besondere Herausforderung dar und sollen die Schülerinnen und Schüler motivieren, sich mit einem Fachgebiet oder einer Sprache intensiver zu beschäftigen. Zurzeit machen Schülerinnen und Schüler u. a. bei folgenden Wettbewerben mit:
Internationale Begegnungen ermöglichen Schülerinnen und Schüler ein interkulturelles Lernen, das die europäische und internationale Dimension in den Mittelpunkt rückt. Mit den verschiedenen Aktivitäten fühlen wir uns der vom Kulturministerium vergebenen Bezeichnung „Europaschule“ verpflichtet. Zurzeit haben wir folgende internationale Begegnungen:
Die Studien- und Berufswahlvorbereitung (Frau Tappe) ist fester Bestandteil für die Jahrgänge 10 – 12. Hier erhalten die Schülerinnen und Schüler Kenntnisse über Studiengänge und die Berufswelt:
Eine Werteerziehung findet grundsätzlich in allen Unterrichtsfächern,
Projekten, Arbeitsgemeinschaften statt. Das soziale Lernen in den Verfügungsstunden
sowie die Fächer Politik-Wirtschaft, Geschichte, Philosophie, Religion
und Werte und Normen haben bei der Wertevermittlung jedoch einen besonderen
Anteil.
Vorhaben: „Was ist guter Unterricht“ Wir werden uns mit der Frage Was ist guter Unterricht? intensiv auseinandersetzen, insbesondere im Hinblick auf die zu erwerbenden Kompetenzen, und uns auf Kriterien einigen, die die Lehrkräfte im Unterricht umsetzen.
Die SEIS-Befragung 2009 hat ergeben, dass wir noch kein verbindliches Fortbildungskonzept haben. Deshalb werden wir ein Fortbildungskonzept erarbeiten.
Bei den Antworten anlässlich der SEIS-Befragung hat sich herausgestellt, dass Schülerinnen und Schüler noch zu wenig sich der Möglichkeiten der Schullaufbahnberatung an der Schule bewusst sind. Wir denken darüber nach, wie hier ein Prozess des Umdenkens erfolgen kann.
Für die Bereiche Umwelt und Gesundheit haben wir noch kein umfassendes Konzept. Deshalb werden wir für diese Themenbereiche unsere Vorstellungen weiterentwickeln.
Es existiert bereits ein Förderkonzept, das in Teilen überarbeitet werden muss. |
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| 2. Leitsatz:
Wir fördern ein aktives, selbständiges und kooperatives Lernen Das im Leitsatz formulierte Ziel wird durch mehrere Maßnahmen
unterstützt, die schon umgesetzt wurden oder im Schuljahr 2009/2010
starten. Zu beachten ist, dass die Förderung selbstbestimmter Lernformen
der Schülerinnen und Schüler sich im Rahmen der curricularen
Vorgaben bewegt.
Doppelstundenmodell Im Schuljahr 2009/10 wird der Unterricht grundsätzlich in Doppelstunden
erteilt. Von der neuen Zeiteinteilung erwarten wir uns unter anderem, dass
mehr freie Unterrichtsformen durchgeführt werden, die insgesamt die
Ziele des Leitsatzes stützen, wie z.B. verschiedene Formen der Gruppenarbeit,
Wochenplanarbeit. Zur Evaluation (Überprüfung der Ergebnisse)
des neuen Stundenmodells werden zwei Fragebogenaktionen durchgeführt.
Methodenkonzept Alle Schülerinnen und Schüler lernen einen verbindlichen Katalog
an Arbeitsmethoden kennen, wie z.B. die Suche und Verarbeitung von Informationen,
Präsentationen erstellen. Sie üben diese Methoden in verschiedenen
Fächern verbindlich ein, so dass die Methoden dann von den Schülern
selbständig und verlässlich in allen Fächern verwendet werden
können.
Medienerziehung Der Umgang mit den modernen Medien erfordert Kenntnisse über die
Möglichkeiten der Informationsbeschaffung, der Gestaltung von Medien
und deren Nutzen für den eigenen Lernprozess. Darüber hinaus
sollen die Schülerinnen und Schüler die gesellschaftlichen Auswirkungen
aller Medienformen kennen und beurteilen lernen. Die Schülerinnen
und Schüler sollen sich in der Medienvielfalt sicher bewegen und Inhalte
einer kritischen Prüfung unterziehen können.
Im Rahmen der Präventionstage (Frau Wessel) wird der private Umgang
der Schülerinnen und Schüler mit dem PC und dem Handy thematisiert,
wobei die Schwerpunkte auf den Bereichen Suchtgefahr, Beachtung von Persönlichkeitsrechten,
z.B. bei Mobbing in Chatrooms und dem Schutz des geistigen Eigentums liegen.
Im Schuljahr 2009/2010 wird dieses Projekt in den 6. Klassen durchgeführt.
Projekttage erfolgen anlassbezogen. Beispiele sind das Europa-Projekt der 10. Klassen oder verschiedene
Einzelprojekte im Politikunterricht, wie die Juniorwahl und das Planspiel
Polis.
Schüler übernehmen Teilverantwortung für die Gemeinschaft Gruppen von Schülerinnen und Schülern ermöglichen durch ihre Arbeit in Pausen oder Freizeiten Angebote und Veranstaltungen, dazu zählen der Fahrradkellerdienst, der Thekendienst im Freizeitbereich, die Mäusebetreuung in der Biologie, die Vorbereitung eines Wandertages der gesamten Schulgemeinschaft und die Veranstaltungs-Technik-AG, die bei Schulveranstaltungen für Bild und Ton sorgt. Die Schülervertretung, die aus Schülerinnen und Schülern
aus verschiedenen Jahrgängen besteht, vertritt die Meinungen, Interessen
und Anliegen der Schülerschaft gegenüber Lehrkräften, Konferenzen,
dem Schulvorstand und Schulleiter. Sie organisiert in eigener Verantwortung
Veranstaltungen, wie z. B. Sportfeste und Discos für Mitschülerinnen
und Mitschüler.
Vorhaben: Zusammenarbeit mit den Grundschulen Wir wollen die Zusammenarbeit mit den Grundschulen verbessern durch die gemeinsame Entwicklung von Plänen zu den Methodenkenntnissen der Schülerinnen und Schüler. |
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| 3. Leitsatz
Jeder Einzelne ist verantwortlich für das Gelingen von Unterricht, Projekten, Veranstaltungen und Fahrten. Einübung in Demokratie lebt von der Möglichkeit der Partizipation
aller. Dabei ist es uns wichtig, dass alle Schülerinnen und Schüler
unserer Schule nicht nur ermutigt, sondern auch verpflichtet werden, in
ihren Belangen eine aktive Rolle zu übernehmen.
Schulregeln Die Schulregeln [geplanter Link] wurden gemeinsam von Schülerschaft,
Eltern und Lehrerinnen und Lehrer erarbeitet und werden von allen akzeptiert
und verantwortet. Sie betonen vor allem die Verhaltensformen, die geregelten
Unterricht ermöglichen, und dienen als Grundlage eines respektvollen
Umgangs miteinander und auch mit unserer Einrichtung.
Mitarbeit in Gremien Alle an der Schule vertretenen Gruppen arbeiten verantwortlich in unterschiedlichen Gremien mit. Die Mitglieder dieser Vertretungen sind jederzeit bereit, sowohl Auskunft zu geben über den Stand von Beratungen und Diskussionen (sofern öffentlich), als auch Hinweise und Ratschläge für die Arbeit der Gruppe entgegenzunehmen. Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer können die unten genannten Personen als Ansprechpartner für ihre Interessen in Anspruch nehmen:
Während ihrer Schullaufbahn nehmen die Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Fahrten teil, an deren Organisation sie in stets zunehmender Weise beteiligt werden.
Schulveranstaltungen Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und auch
Eltern gestalten gemeinsam Konzerte, Feste, Schulgottesdienste, Sportfeste,
den Tag der offenen Tür. Eigene Beiträge beizusteuern stärkt
nicht nur das Verantwortungsgefühl, sondern hebt auch die Freude am
gemeinsam erzielten Ergebnis. Zudem stärkt dies die Selbstdisziplin
des Einzelnen. Die Leistungen Einzelner werden dabei der Schulgemeinde
bekannt gemacht.
Vorhaben: Verbesserung der räumlichen Gestaltung Verantwortungsbewusstsein ist auch ablesbar am Zustand eines Gebäudes
oder Raumes. Die Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen
und Lehrer können durch die Verantwortung für Ordnung und Sauberkeit
in ihrem Klassenraum zu einer positiven Grundstimmung beitragen, aber auch
ihre kreative Phantasie für neue Gestaltungsmöglichkeiten einbringen.
Vorhaben: Umwelterziehung Umwelterziehung geschieht an unserer Schule als Bestandteil der einzelnen Fächer wie Politik-Wirtschaft, Biologie, Chemie, Geographie, Religion/WeNo. Eine systematische Umwelterziehung, die auf geändertes Verhalten zielt, soll in nächster Zeit entwickelt werden, und zwar bei Fragen wie gesunder Ernährung (Pausensnacks), Energiesparen in der Schule/Klasse, Müllvermeidung, Mülltrennung etc. |
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| 4. Leitsatz
Wir fördern einen ehrlichen, wertschätzenden und toleranten Umgang miteinander. Es ist uns wichtig, dass sich jede/r als gleichberechtigten Teil unserer
Schulgemeinschaft ansieht, jeder/m anderen offen begegnet und deren/dessen
Stärken und Schwächen respektiert.
Respektvoller Umgang Die Qualität der Gremienarbeit spiegelt den respektvollen Umgang
miteinander wider. Wir unterstützen dies durch verbindliche Schulregeln.
Zudem hat die SEIS-Umfrage bestätigt, dass wir ein gutes Miteinander
von Schülerinnen und Schülern verschiedener Kulturen haben.
Stärkung der Persönlichkeit unserer Schülerinnen und Schüler An unserer Schule versuchen wir durch gezielte Maßnahmen die Persönlichkeit
der Schülerinnen und Schüler zu stärken. Dabei geht es um
die Bewältigung von schwierigen persönlichen Situationen,
insbesondere um den richtigen Umgang mit und in Konflikten. In der
SEIS-Umfrage wurde die Arbeit der Sozialpädagoginnen, die z.B. in
den Pausen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen, sehr positiv
hervorgehoben.
Schülerinnen und Schüler, die neu an der Schule sind, brauchen besondere Unterstützung. Als feste Einrichtung gibt es deshalb:
In den folgenden Jahrgängen werden jeweils ein oder zwei Projekttage zu folgenden Themen durchgeführt:
Würdigung besonderer Schülerleistungen Am Ende des Schuljahres werden besondere Schülerleistungen herausgehoben.
Zukünftig wird dies durch Veröffentlichung auf der Homepage ergänzt.
Darüber hinaus findet jährlich – in Zusammenarbeit mit dem Rotary-Club
Garbsen-Wunstorf – eine Auszeichnung der besten Facharbeiten
statt.
Vorhaben: Lobkultur Um insbesondere das Selbstvertrauen unserer Schülerinnen und Schüler
zu stärken, arbeiten wir an einer Kultur des "Lobens", die –
über besondere Leistungen hinaus – auch im Schulalltag positives Verhalten
hervorheben und verstärken soll.
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| 5. Leitsatz
Wir legen Wert auf Gesprächsbereitschaft und offene Kommunikation. Wir legen sehr viel Wert darauf, dass alle am Schulleben Beteiligten
regelmäßig miteinander ins Gespräch kommen, sich über
die laufende Arbeit und neue Ideen informieren und austauschen, Fragen
stellen, Kritik üben, Verbesserungsvorschläge einbringen sowie
sich gegenseitig unterstützen.
Kommunikation innerhalb der Schule
Transparenz in der Leistungsmessung/ Rückmeldung über den aktuellen Leistungsstand
Vorhaben in der Raumgestaltung Kommunikation gelingt besonders gut in einer ansprechenden Umgebung.
Daran wollen wir in den nächsten Jahren arbeiten: Als erster Schritt
ist ein neuer Konferenzraum entstanden. In naher Zukunft sollen der Eingangsbereich
sowie die Pausenhalle und auch das Lehrerzimmer umgestaltet werden und
mehr Raum und Atmosphäre für ein lebendiges Miteinander bieten.
Darüber hinaus wollen wir die Gestaltung und v. a. die Ausstattung
der Klassen- und Unterrichtsräume verbessern, um alle Möglichkeiten
der Unterrichtsgestaltung bestmöglich nutzen zu können.
Vorhaben zur Verbesserung der Kommunikation Wir suchen nach Wegen - auch über neue Medien - wie die innerschulische Kommunikation, insbesondere der Informationsaustausch, verbessert werden kann. |
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| Vorhaben (zusammengefasst)
Vorhaben zur Verbesserung der Unterrichtsqualität
K = kurzfristig (bis Ende
1. Hj. 2010/11)
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